31. Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland …
Antwortmöglichkeiten
Richtige Antwort
Koalition.
Erläuterung
Im parlamentarischen Regierungssystem der Bundesrepublik entsteht die Regierungsbildung regelmäßig durch eine Koalition mehrerer Parteien, um die in Art. 63 GG geforderte Mehrheit der Mitglieder des Bundestages (Kanzlermehrheit) für die Wahl des Bundeskanzlers zu sichern. Dies knüpft an die verfassungsrechtliche Rolle der Parteien nach Art. 21 GG und das personalisierte Verhältniswahlrecht mit Sperrklausel (Bundeswahlgesetz) an, das Mehrparteienparlamente begünstigt. Koalitionsverträge sind politisch-programmatische Absprachen ohne unmittelbare Justiziabilität; das freie Mandat aus Art. 38 Abs. 1 S. 2 GG bleibt unberührt, auch wenn Partei- und Fraktionsdisziplin faktisch wirken. Eine Fraktion ist ein parlamentarischer Zusammenschluss von Abgeordneten, ein Ministerium eine Exekutivbehörde – beides ist nicht die zwischenparteiliche Regierungskooperation.
Amtliche Quellen
Die deutschen Fragen stammen aus dem BAMF-Gesamtfragenkatalog für den Einbürgerungstest und Leben in Deutschland. Erläuterungen sind redaktionelle Lernhilfen; prüfen Sie rechtliche Details in den amtlichen Quellen.